17.02.2017

10 Tipps zur Domainwahl

Der Domainnamen ist entscheidend für den Erfolg eines Onlineauftritts. Deshalb sollten diese 10 Tipps vor der Registrierung einer Domain unbedingt berücksichtigt werden.


Man nimmt sie nur unbewusst wahr und doch sind sie entscheidend für die Präsenz eines Unternehmens im World Wide Web. Die Rede ist von Domains und ihren Endungen, den TLDs. Aber warum ist die Wahl des Domainnamens so wichtig für ein Unternehmen? Vereinfacht gesprochen entscheidet die URL darüber, ob ein User oder potentieller Kunde überhaupt den Weg zu einem Onlineauftritt findet. Deshalb sollte man einige Dinge bei der Wahl der Domain berücksichtigen bzw. unterlassen:

  1. Say my name: Die Domain sollte klar und deutlich auf Ihr Unternehmen verweisen. Kann ein potentieller Kunde Ihre Domain nicht mit Ihrem Unternehmen in Verbindung bringen, so wird er Ihre URL auch nicht im Kopf behalten. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Firmenname explizit Bestandteil Ihrer Domain ist. Die Unterbringung des Unternehmensnamens kann jedoch ebenso in der Top-level-Domain erfolgen. Canon macht es mit www.global.CANON vor, weitere Großkonzerne werden folgen. Auch die Gesellschaftsform des eigenen Unternehmens (z.B. .LTDA, .SRL oder .GMBH) kann mithilfe der nTLDs genannt werden.

  2. Keep it short: Umso kürzer Ihr Domainname ist, umso besser. Ganz einfach, weil Ihr Onlineauftritt dadurch merkfähiger ist. Ein Kunde wird nur dann Ihre Seite aufrufen, wenn er sich noch an deren URL erinnern kann – stellen Sie deshalb keinen Längenrekord auf. Die längste Domain der Welt ist im Übrigen 63 Zeichen lang und lautet: http://www.webtalkblogwebdesignblogundwebdesigninspirationvonmikagustavson.com.de
  3. Die längste Domain der Welt
    Die längste Domain der Welt

  4. Keep the balance: Dieser Leitsatz gilt vor allem für die Unterbringung von Keywords in Ihrer Domain. Zu viel des Guten verlängert Ihre Domain unnötig. Der Schaden wäre demnach größer als der Nutzen.

  5. Local heroes: Sie lieben Ihre Stadt oder sind vornehmlich in einem regionalen Kontext tätig? Dann zeigen Sie das doch mit einer geoTLD. Domains mit Endungen wie .BERLIN, .NYC oder .LONDON sind der absolute Hingucker und Ihren Marketer wird’s ebenfalls freuen!
  6. London-Domain
    London-Domain

  7. Homebase: Wenn Sie eine Webseite in deutscher Sprache betreiben, sollten Sie sich Ihre Domain auch mit .DE sichern. Zum einen, wird damit deutlich, dass die Inhalte der Seite in der deutschen Sprache abgefasst sind, zum anderen verwenden viele deutsche User die Top-Level-Domain der Bundesrepublik ganz automatisch.

  8. Think global: Sie haben bereits Kunden aus verschiedensten Ländern oder streben an, in naher Zukunft größere Märkte zu erschließen? Dann erleichtern Sie Ihren Kunden und solchen, die es noch werden sollen, den Weg zu Ihrem Onlineauftritt, indem Sie sich mit entsprechenden ccTLDs ausrüsten, wie beispielsweise .AT oder .CH.

  9. Less is more: Ihre Domain ist der falsche Ort, um eine Affinität für Satzzeichen auszuleben. Zu viele Bindestriche stiften Verwirrung und wirken unseriös, denn nicht selten nutzen Cyberkriminelle Bindestriche dazu, um Firmendomains abzuwandeln und potentielle Kunden auf illegitime Seiten zu transferieren.

  10. Safety first: Sie würden gerne von der Reichweite einer bekannten Marke profitieren und suchen deshalb nach einer ähnlich klingenden Domain? An dieser Stelle ist Vorsicht geboten: Klingt die Domain zu ähnlich, so laufen Sie Gefahr eine Markenrechtsverletzung zu begehen. Werfen Sie deshalb zunächst einen Blick auf die Webseiten des deutschen Patent- und Markenamts (DPMA), des Amts der Europäischen Union für Geistiges Eigentum (EUIPO) sowie auf die Homepage der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO). Aber auch zum Schutz Ihres eigenen Unternehmens sollten Sie sich ähnlich klingende Domains sichern, um sogenanntes „Cyber- und Dotsquatting“ zu unterbinden.

  11. Call to Action: Handlungsorientierte Worte im Domainnamen wie beispielsweise www.visit.berlin sind die ultimative Form der Kontaktaufnahme mit der Zielgruppe. Sie wirken persönlicher und tun meistens auch das was sie sollen, nämlich User zum Aufruf Ihres Onlineauftritts bewegen. Zudem sind Domains im Imperativ besonders einprägsam durch ihre Kürze. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe!
  12. Call to Action Domain
    Call to Action Domain

  13. Keep it simple: Je einfacher der User den gewünschten Content findet, desto besser ist die User-Experience. Dies erreichen Sie vor allem mit einschlägigen Domain-Endungen wie beispielsweise .NEWS, .STORE, .BLOG oder .SHOP. Die nTLDs können zudem Teil einer ganzen Marketing-Kampagne werden. Unser Weihnachtsgewinnspiel befand sich beispielsweise auf der Domain www.internetx.christmas. Mit einem Redirect versehen, lassen sich die Domains zudem als URL-Shortener nutzen, da die URL der Unterseite quasi verkürzt bzw. vereinfacht wird. Vor allem Nutzer mit mobilen Endgeräten profitieren davon. 

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