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.blog wird die Geschichte neu schreiben

Nach zahlreichen Sunrise-Aufträgen kommt .blog am 02. November 2016 in den Early Access. Neben .shop hat sich bisher keine andere nTLD so rasend schnell verbreitet.


Die Klientel, die .blog anspricht, lässt sich bereits am Namen der neuen Top-Level-Domain ablesen. 
Doch was genau tun Blogger? Warum tun sie es? Und können sie davon tatsächlich leben? Wir sind diesen und ähnlichen Fragen auf den Grund gegangen:

Was genau tun Blogger?

Wie es der Name schon sagt, sie bloggen eben! Das heißt sie schreiben Artikel zu Themengebieten, die ihnen wichtig sind bzw. für die sie eine Affinität oder Expertise besitzen. Die Gründe für das Führen eines Blogs sind sehr unterschiedlich. So manchem ist es ein Anliegen auf ein bestimmtes Thema aufmerksam zu machen, andere wiederum streben nach medialer Präsenz, die sie für weitere Zielsetzungen nutzen möchten.

Worüber schreiben Blogger?

Die Inhalte der privaten Blogs weisen eine schier unendliche Vielfalt auf – von Make-up-Tutorials bis hin zu kritischen Texten zur medialen Berichterstattung in Deutschland. Was das Herz begehrt! Sieht man sich die Blogcharts der Blogbox einmal genauer an, so lässt sich feststellen, dass es tatsächlich keinen speziellen Themenbereich gibt, der sich besonders großer Beliebtheit erfreut. So finden sich unter den Top-10-Blogs in Deutschland neben Unterhaltung (www.drlima.net aka dressed like machines) und Comedy (www.schleckysilberstein.com) auch ernste Themen wie der Umweltschutz (www.klimaretter.info) wieder. Doch egal welche Themen in einem Blog behandelt werden, eine Sache ist für den Erfolg und die Lebensdauer eines Blogs entscheidend: Derjenige, der Meinungen äußert und Ratschläge erteilt, sollte auch wissen, wovon er spricht, ansonsten kann die mediale Präsenz schnell zum Spießrutenlauf werden.

Kann man vom Bloggen leben?

Diese Frage ist schwierig zu beantworten. In der Tat gibt es hauptberufliche Blogger, die sehr gutes Geld verdienen – man denke hier beispielsweise an Christian Brandes alias Schlecky Silberstein, die Regel ist dies aber nicht. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Einnahmen eines Bloggers besteht aus Provisionen, Advertorials und Partnerprogrammen. Auch Testprodukte, Werbegeschenke und Freikarten für diverse Events können als geldwerter Vorteil hinzugerechnet werden. Die Popularität von Bloggern wird tatsächlich sehr gerne zu Marketing-Zwecken genutzt. Jedoch ist hier Vorsicht geboten: Der Blogger oder die Bloggerin sollte keinesfalls wahllos Produkte testen oder bewerben. Die Produkte sollten zum einen zum Blogger passen, zum anderen sollte mit den Produktplatzierungen Maß gehalten werden, ansonsten sieht man sich schnell dem Vorwurf der Unglaubwürdigkeit oder der Geldgier ausgesetzt.

Welches Tool benötigt man, um einen Blog betreiben zu können?

Da sich das Schreiben eines Blogs großer Beliebtheit erfreut, wächst auch die Zahl der Softwareprogramme mit denen ein Blog geführt werden kann. Die Beliebtesten unter ihnen sind WordPress, Blogger und Tumblr – alle drei stehen ihren Usern kostenlos zur Verfügung. Die Entscheidung für oder gegen eine Software oder einen Service ist letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Welche Eigenschaften muss ein Blogger mitbringen?

Zunächst einmal sollte derjenige, der einen Blog führen möchte, gerne und stilistisch ansprechend schreiben. Zudem sollten Blogger über Kreativität und Ausdauer verfügen. Die Follower erwarten zeitnah neue, abwechslungsreiche Meldungen. Dies hat zur Folge, dass sich ein Blogger nach längerer Social-Media-Abstinenz auch schnell einem Shit-Storm ausgesetzt sehen kann. Auch das Nicht-mehr-folgen einer größeren Zahl von Blog-Lesern ist eine Strafe, die den Blogger empfindlich trifft. Schließlich ist die Anzahl der Besucher oder Follower das Barometer für die mediale Präsenz respektive den Marktwert des Blogs. Und davon wiederum hängen Quantität und Qualität der Testprodukte, Werbegeschenke und Freikarten ab, die der Blogger erhält oder möglicherweise fortan auch nicht mehr erhält.

Welche Zielsetzung verfolgen Unternehmen mit dem Führen eines Blogs?

In Unternehmen ist das Führen eines Blogs Aufgabe des Marketings und der Unternehmenskommunikation. Anders als bei den meisten Privat-Blogs haben Firmenblogs oft mehr als nur einen Autoren. Thematisch behandeln Firmenblogs die Belange der Firma, aber man bedient sich eines ungezwungeneren Umgangstons als man es aus Pressemitteilungen, Artikeln in Fachzeitschriften oder Stellenausschreibungen kennt. Ein Firmenblog ist schließlich kein Tool der sachlichen Informationsweitergabe, sondern zielt darauf ab, die Corporate Identity eines Unternehmens zu stärken: Die Mitarbeiter sollen sich miteinbezogen fühlen und sich mit ihrem Unternehmen identifizieren können. Der Grad der Identifikation eines Mitarbeiters mit seinem Unternehmen ist schließlich ein nicht unerheblicher Faktor für den Erfolg eines Unternehmens sowie mitverantwortlich für eine niedrige Personalfluktuation. Ein Unternehmensblog richtet sich jedoch nicht nur an seine Mitarbeiter, sondern auch an Privatkunden, Geschäftskunden und diverse Zielgruppen, die jedes Unternehmen individuell für sich ermitteln muss. Externe Unternehmensblogs zielen vor allem darauf ab, ein positives Unternehmensimage aufzubauen.   Egal ob interner oder externer Unternehmensblog: Damit ein Firmenblog nicht zum kurzen Intermezzo wird, muss dieser regelmäßig geführt werden – ein schon längere Zeit brachliegender Blog wird keine Renaissance mehr erleben, da, ebenso wie im privaten Blog-Geschäft, das Interesse der Leserschaft schnell abflaut und nur mit sehr viel Mühe wieder zum Leben erweckt werden kann.

Warum man sich diese neue Domain-Endung unbedingt sichern sollte!

Und last, but not least wollen wir kurz auf die Frage eingehen, was .blog zum absoluten Must-have macht. Ganz einfach die Tatsache, dass mit der Domainendung .blog unmissverständlich klar wird, dass es sich bei der Homepage um einen Blog handelt. Mit dieser nTLD kapiert es auch Google leichter und der Blog wird nach allen Regeln der SEO-Kunst in der Trefferliste weiter nach oben katapultiert. Unternehmen profitieren von der aussagekräftigen Domainendung vor allem dahingehend, dass sie den Blog von ihrem Onlineauftritt auslagern können – der Blog wird leichter auffindbar (nicht erst nach langem Durchstöbern der Homepage) und einer breiteren Masse an Leserschaft zugänglich. Auch hinsichtlich des Cyber- und Dotsquattings ist es ratsam, sich die nTLD .blog für das eigene Unternehmen zu sichern. Worauf warten Sie also noch? .blog geht am 02. November 2016 in die Early Access Phase über, ehe sie ab dem 21. November 2016 für jedermann frei verfügbar ist und nach dem first-come-first-served-Prinzip vergeben wird. Wir haben uns InterNetX.blog natürlich sofort gesichert, dave.blog und design.blog sind ebenfalls bereits verfügbar. Die ersten 1.000 .blog-Domains sind in der Sunrise-Phase an Markenrechtsinhaber vergeben worden. Sichern Sie sich hier Ihre persönlichen .blog-Domains!

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