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Deutschland als treibende Kraft im E-Commerce

Die Bundesbürger haben im Jahr 2012 rund 27,6 Milliarden Euro im Netz ausgegeben. Experten gehen davon aus, dass das Online-Geschäft auch in Zukunft kräftig weiterwächst – nicht nur im Konsumenten-Bereich.


Die deutschen Käufer waren 2012 der Motor des europäischen Internethandels: Einem Bericht von heise online zufolge sind in Europa 112 Milliarden Euro mit dem Verkauf von Waren im Internet erwirtschaftet worden. Fast ein Viertel der Summe – rund 27,6 Milliarden Euro – haben Verbraucher aus Deutschland umgesetzt. Das Nachrichtenportal bezieht sich in seiner Meldung auf Informationen der Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing, Germany Trade & Invest (GTAI). Die GTAI geht davon aus, dass die Umsätze bis 2017 jedes Jahr um weitere elf Prozent wachsen. 191 Milliarden Euro sollen dann auf den Handel über Online-Kanäle entfallen. Mit 63 Millionen Menschen ist Deutschland nicht nur das Land mit den meisten Internet-Nutzern in Europa, sondern auch das kauffreudigste: Rund 41 Millionen Deutsche – also gut die Hälfte aller Einwohner – beziehen Waren über das Internet. Nach einer Schätzung des deutschen Verbands der Internetwirtschaft (eco) wird im Jahr 2017 mehr als die Hälfte des deutschen Bruttoinlandsprodukts über E-Commerce erwirtschaftet. Im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 37 Prozent. Die GTAI nennt zwei Erfolgsfaktoren für den E-Commerce in Deutschland: Infrastruktur und Innovation. Mit mehr als 60.000 Logistik-Unternehmen und rund 3.500 Kurier-Services könne dem Wunsch der Kunden nach schnellen, zuverlässigen Lieferungen entsprochen werden. Gleichzeitig würden die Unternehmen intensiv daran arbeiten, die Transportwege mit moderner Technik ständig zu optimieren. Zurzeit ist der E-Commerce vor allem im Bereich B2C erfolgreich. In Deutschland hat der Online-Handel in den Bereichen Bücher, Musik, Videospiele und Elektronikartikeln den klassischen Handel im Geschäft überholt. (Quelle: PwC Multi-Channel Umfrage 2011) Das Institut für Handelsforschung (IFH) in Köln sieht aber auch im B2B-Segment enormes Potenzial. In der Studie "B2B-E-Commerce-Markt in Deutschland 2013" beziffert das IFH den Umsatz im Online-Geschäftsverkehr auf insgesamt 870 Milliarden Euro. Aber: Nur die wenigsten B2B-Angebote arbeiteten mit einer Shop-Lösung. Hier sieht der Autor der Studie, Hansjürgen Heinick, großen Nachholbedarf: Unternehme im B2B-Geschäft verpassten eine Chance, ihre Kompetenz und ihr Sortiment zu präsentieren. Der Online-Shop sei wie ein Schaufenster – auch im B2B, schreibt Heinick. (Quelle: IFH Retail Consultants, Umsätze ohne Mehrwertsteuer)

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