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E-Commerce: Jetzt den winterfesten Shop planen

Der Herbst ist für den Online-Handel eine Zeit der Ruhe vor dem Sturm: Sobald das Weihnachtsgeschäft langsam anrollt, wird es hektisch. Vorausschauende Shop-Betreiber planen für den Winter. Vor allem, weil der Druck auf die Händler jedes Jahr wächst.


Der Fall war tief in diesem Jahr. Die Fußball-Weltmeisterschaft: entschieden. Die Tour de France: abgefahren. Die großen Musikfestivals: ausgespielt. Nach den ereignisreichen Monaten riss das Sommerloch eine tiefe Kluft in den bis dahin hektischen Alltag im E-Commerce – mit dem Beginn des Herbsts kommt jetzt wieder Bewegung in den Markt. Denn: Auch das Weihnachtsgeschäft 2014 wird heiß. Experten rechnen nach dem Rekordjahr 2013 noch einmal mit steigenden Umsätzen. Für das gesamte Jahr geht der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels von 38,7 Milliarden Euro Umsatz aus – 17 Prozent  mehr als im Vorjahr. Eine Umfrage eines großen deutschen Online-Schnäppchenportals rechnet sogar mit 41,85 Milliarden Euro und rund 22 Prozent Wachstum. Aber auch der Druck auf Händler wird höher sein, als in den Jahren zuvor.

Shops kapitulierten vor Kundenansturm

Ende 2013 schnellten die Umsatzkurven im deutsche E-Commerce nach einem ohnehin außergewöhnlich erfolgreichen Jahr noch einmal steil nach oben. Die Initialzündung war der Black Friday. Der Freitag nach Thanksgiving (in diesem Jahr der 28. November), in dem in den USA schon seit Jahren die Händler mit hohen Rabatten die Kunden in die Läden locken, setzt sich allmählich auch in Deutschland als Auftakt für das Weihnachtsgeschäft durch. Das Online-Geschäft am Black Friday lief im vergangenen Jahr so gut, dass sogar große Shops vor dem Ansturm zeitweise kapitulieren mussten. In diesem Jahr wird der E-Commerce mit ähnlich hohen Erwartungen in die Weihnachtszeit gehen. Hinzu kommt, dass, beflügelt vom Erfolg aus dem Vorjahr, auch eine hohe Zahl neuer Mitbewerber auf den Markt geschwemmt wird – während gleichzeitig die Ansprüche der Kunden in die Schnelligkeit und den Service weiter gestiegen sind. Statistik: E-Commerce-Umsatz in Deutschland 1999 bis 2013 und Prognose für 2014 (in Milliarden Euro) | Statista Langsamen Zugriffszeiten oder Seitenausfälle wie am vergangenen Black Friday wird vermutlich kein Kunde mehr tolerieren. Shop-Betreiber können die letzten ruhigen Tage nutzen, um über eine neue oder erweiterte Server-Struktur nachzudenken. Noch ist genug Zeit, das System zu wechseln und ausführlich zu testen. Etablierte Hoster bieten ihren Kunden dafür eine umfassende Beratung an. Auf jeden Fall sollte die Lösung ein Last-Monitoring unterstützten. Eine konsequente Kontrolle der Auslastung kann als Frühwarn-System helfen, um sich anbahnende Spitzen rechtzeitig zu erkennen. Auch das Thema Sicherheit sollte noch einmal geprüft werden: Nachdem im vergangenen Jahr immer wieder verschiedene Sicherheitslücken in den Medien für Aufsehen gesorgt haben, können sich Shop-Betreiber durch die Verwendung von SSL-Zertifikaten auf allen Seiten als vertrauenswürdige Händler präsentieren. Zusätzlich kann sich durch die Verwendung der Zertifikate auch die Reichweite profitieren: Google hat erst vor kurzem angekündigt, SSL-geschützte Seiten in den Rankings besser zu bewerten.

TLDs erwachen aus Winterschlaf

Steigt die Zahl der Angebote im Netz wird es schwerer für einzelne Shops, sich von der Masse abzuheben. Vielleicht mit einer eigenen Landingpage, extra für den Aktionszeitraum und die dazugehörigen Produkte. Passend dazu sind mittlerweile die neuen TLDs .christmas und .blackfriday online gegangen. Zwar ist die TLD .christmas vornehmlich auf den englischsprachigen Markt zugeschnitten, kann aber mit der richtigen Domain auch für das immer amerikanisiertere Weihnachtsgeschäft in Deutschland verwendet werden. Wer Produkte mit englischen Namen vertreibt – was vor allem in den online starken Segmenten Elektronik und Mode oft der Fall ist – kann durchaus auch mit einer englischsprachigen Endung arbeiten. Beim Black Friday, der es unverändert in den deutschen Sprachgebrauch geschafft hat, erübrigt sich das Problem. Beide TLDs halten noch gewissermaßen Winterschlaf: Nach dem Start wurden erst wenige Domains registriert. Inzwischen sind die Registrierungszahlen beider TLDs aber über die 10.000-Domains-Marke gestiegen – und jeden Tag werden es mehr.  

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