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Fit für das Fest – Fünf Tipps für einen weihnachtsfesten Onlineshop

Weihnachten ist vielen Branchen die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Immer mehr Menschen kaufen Ihre Geschenke inzwischen im Netz. Shop-Betreiber sollten sich darum rechtzeitig auf den anstehenden Kundenansturm vorbereiten.


Süßer die Kassen nie klingeln: Die Weihnachtszeit ist in vielen Branchen die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Im online-shoppingbegeisterten Deutschland – 27,6 Milliarden Euro setzen die Bundesbürger 2012 im Netz um – freuen sich auch die Händler im Netz jedes Jahr über steigende Gewinne. Genau wie die Ladenlokale in den Fußgängerzonen, müssen sich auch Geschäfte im Netz auf den Ansturm vorbereiten. Mit einigen einfachen Tipps gelingt es aber, den Shop im Netz rechtzeitig weihnachtstauglich zu machen.

1. Die Technik prüfen

An Weihnachten wird es hektisch. Große Warenhäuser beschäftigen in der Zeit vor dem Fest zum Teil zusätzliches Personal, um das Kundenaufkommen zu bewältigen. Genauso müssen sich auch Online-Shops auf erhöhte Zugriffszahlen einstellen. Bevor das große Geschäft anläuft, sollte ein Händler also noch einmal gründlich die Technik checken: Ist die aktuelle Server-Variante leistungsfähig genug, um auch Anfragen über die erwarteten Zugriffe hinaus zu bewältigen oder muss noch kurzfristig ein Update her. Etablierte Hoster kennen die Bedürfnisse ihrer Kunden kurz vor Weihnachten und bieten deshalb zu dieser Zeit oft günstige Server-Angebote an. Auf keinen Fall sollte der Shop wegen zu hoher Besucherzahlen langsamer laden – oder gar zusammenbrechen. Dabei gilt zu beachten: Ein Online-Shop hat auch geöffnet, wenn in den Fußgängerzonen schon die Lichter ausgegangen sind. Viele Kunden nutzen digitale Einkaufsmöglichkeiten, weil sie bequem abends von der Couch aus shoppen können – ohne sich nach Feierabend oder am wohlverdienten Wochenende in überfüllte Läden zu quetschen. Falls trotzdem unerwartet ein Problem auftritt, darf keine Zeit verloren werden – egal, wie spät es ist. Shop-Betreiber sollten sich daher vergewissern, dass ihr Hosting-Partner einen 24-Stunden-Support anbietet.

2. Sicherheits-Zertifikate und Bezahlsysteme erneuern

Genau wie die Technik sollten auch die Sicherheitszertifikate auf den Seiten rechtzeitig vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts noch einmal überprüft und gegebenenfalls verlängert werden. 2013 war das Jahr der Snowden-Enthüllungen. Sicherheit im Netz ist vielen Kunden seitdem wichtiger als je zuvor. Möglicherweise lohnt sich in diesem Zusammenhang auch noch ein Blick auf die angebotenen Bezahlmöglichkeiten: Bietet der Shop alle gängigen Systeme und sind alle Informationen dazu noch auf dem aktuellsten Stand?

3. Mit speziellen Seiten das Angebot pushen

Wie auf der Einkaufsmeile müssen Kunden auch im Netz auf Weihnachtsangebote aufmerksam werden. Dafür müssen Händler online und offline die Werbetrommel rühren. Bei bestimmten Weihnachts-Angeboten lohnt es sich vielleicht sogar, noch kurzfristig passende Domains zu registrieren und gezielt für Kampagnen zu nutzen. 2014 wird dieser Bereich nach der Einführung der neuen Top-Level-Domains noch spannender: Dann stehen mehr als 700 neue Endungen zur Verfügung und Online-Händler können passend auf das Produkt oder den Service abgestimmte Domains registrieren. Die Adressen können auch jetzt schon unverbindlich vorreserviert werden. Aber auch 2013 lassen sich mit etwas Fantasie noch sprechende Domains für Produkte und Kampagnen finden.

4. Cross-Selling und Gutscheine

Während der Weihnachtstage steigt die Konsumfreude. Viele Kunden neigen dazu, geplante Geschenke mit spontanen Einkäufen zu ergänzen – frei nach dem Motto: "Zu dem Schal würde doch hervorragend diese Mütze passen." Auch online lassen sich diese Impulse nutzen. Artikel können mit sogenannten Cross-Selling-Angeboten erweitert werden. Kunden, die sich ein bestimmtes Produkt anschauen, bekommen dann automatisch ein dazu passendes Angebot angezeigt. Die Funktion lässt sich auch mit sozialen Elementen erweitern – etwa, indem Angebote angezeigt werden, die Kunden zu dem Ausgansprodukt empfehlen. Oft sind Weihnachtseinkäufer aber auch ratlos oder scheuen davor zurück, das Falsche zu kaufen. Viele greifen dann auf einen Gutschein zurück. Gut ein Drittel aller Deutschen verschenkte 2012 einen Gutschein. Auch Online-Händler können mit Gutschein-Codes flexible Geschenke anbieten. Die Gutscheine können die Kunden entweder selber zu Hause ausdrucken oder per Post auf gedruckten Karten bestellen.

5. Nach dem Fest aktiv bleiben

Nach dem Fest ist das Weihnachtsgeschäft nicht vorbei. Vor allem für Online-Shops fallen auch die Feiertage in die heiße Verkaufsphase. Kunden lösen ihre Weihnachts-Gutscheine ein oder überlegen, was sie mit ihren Geldgeschenken anstellen möchten. So lange die Geschäfte geschlossen sind, bleibt den Kunden nur der "Gang" in den Online-Shop.

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