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aus den Bereichen Domains, Server und SSL.

ICANN will anonyme Domains stoppen

Registrare sollen die Daten ihrer Kunden künftig überprüfen und speichern. Damit soll die Kriminalität im Internet bekämpft werden – die Aussichten auf Erfolg sind aber fraglich.


Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) will künftig keine anonymen Domainanmeldungen mehr zulassen – und nimmt dafür die Registrare in die Pflicht.

In dem neuen Registrar Accreditation Agreement (RAA) werden Registrare unter anderem dazu verpflichtet, die Angaben ihrer Kunden auf Echtheit zu überprüfen. Der Antragsteller muss Daten wie die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse innerhalb von 15 Tagen bestätigen, andernfalls soll die Eintragung der Adresse wieder aufgehoben werden. Zahlungsdaten, IP-Adressen und HTTP-Header bleiben darüber hinaus für einen längeren Zeitraum gespeichert.

Widerspricht die Datenspeicherung geltendem Länderrecht, können Registrare bei der ICANN Ausnahmegenehmigungen für sich beantragen. Die ICANN will zukünftig für derartige Konflikte Richtlinien festlegen – bis dahin entscheiden die Chefjuristen der Organisation von Fall zu Fall.

Registrare sind außerdem dafür verantwortlich, dass auch ihre Reseller die Regeln befolgen und müssen einen Kontakt bereitstellen, an den Verstöße gemeldet werden können.

Die ICANN verspricht sich von dem Beschluss eine Verbesserung der Sicherheit im Internet. Die Maßnahmen sollen das Anlegen von Webseiten mit kriminellen Inhalten unterbinden. Kritiker bemängeln, dass damit das Prozedere allenfalls erschwert, aber keinesfalls gestoppt werden könne. Über Prepaid-Handys oder E-Mail-Adressen mit falschen Angaben lasse sich die eigene Identität zum Beispiel leicht verschleiern, bemängeln Experten.


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