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InterNetX erhält ISS-Zertifikat

Die australische Registry auDa unterzieht ihre Partner einem strengen Prüfverfahren, ehe sie eine Akkreditierung ausspricht. Mit InterNetX gibt es jetzt auch einen Registrar in Deutschland, der die Anforderungen erfüllt.


Stabilität schafft Vertrauen. Cyber-Kriminelle suchen immer nach Einfallsmöglichkeiten, um Systeme zu unterwandern und auszubeuten. In der Regel gelingt das, wenn sie die Funktionalität eines Netzwerkes zeitweise außer Kraft zu setzen und sich so Zugang verschaffen.

Stabilität setzt also Sicherheit voraus. Um das Sicherheitsbewusstsein zu fördern, hat die australische Registry auDa im November 2011 eine eigene Zertifizierung eingeführt: Nur, wer den "Information Security Standard" (ISS) erfüllt, erhält als Registrar eine Akkreditierung.

Sicherheitskultur etablieren

Damit will auDa eine Sicherheitskultur unter Registraren etablieren. Über verpflichtende Standards für die Informationssicherheit sollen die Registranten geschützt und die Stabilität des .AU-Namensraums gewährleistet werden, schreibt die Registry auf ihrer Webseite.

Die Kriterien für das ISS-Zertifikat sind an den internationalen Standard ISO 27001 angelehnt und sehen unter anderem vor, dass sich Mitarbeiter der auDA persönlich von den Sicherheitsvorkehrungen überzeugen. In die Bewertung fließt neben der Sicherheit der technischen Infrastruktur und des Rechenzentrums, auch die Qualifikation der Mitarbeiter des Registrars mit ein.

Nachdem die Hürden genommen sind, ist das Zertifikat für drei Jahre gültig. Die Liste der zertifizierten Registrare ist bislang noch sehr übersichtlich. Lediglich zwei Unternehmen aus Europa sind darunter. InterNetX ist der einzige deutscher Registrar, der mit dem Sicherheits-Zertifikat ausgezeichnet ist.

Features für mehr Sicherheit

Wie verletzbar gerade das Domain Name System oder Domain Name Server sein können, haben verschiedene Szenarien in der Vergangenheit gezeigt. Auch wenn erfolgreiche Attacken oft durch menschliche Nachlässigkeit begünstigt wurden, haben sie das Bewusstsein gestärkt, das eine abgesicherte technische Infrastruktur die Basis ist, um die Risiken durch Ausfälle und Schäden zu minimieren.

Etablierte Domain- und Hosting-Dienstleister bieten deshalb, zusätzlich zu ihren Produkten, verschiedene optionale Features, um Domains vor Fremdzugriffen zu schützen oder das Name-Server-System zu entlasten.


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