Mit Domains online Werbung machen: Wir zeigen Ihnen wie’s geht

Längst haben Werbetreibende den Wert einer gute Domain zu Werbezwecken erkannt. In einem 30-Sekunden-Spot müssen nicht nur Werbebotschaft, Marke und Produkt vorgestellt werden, sondern auch die Weiterleitung von einem zum anderen Medium. Hier kommt Domain-Marketing zum Einsatz!


Die Brücke zwischen dem eigenen Markennamen und der dazu passenden Domain zu schlagen, ist inzwischen gar nicht mehr so einfach. Gerade unter den .COM-Domains, aber auch unter den .DE-Domains, sind die kürzesten und die prägnantesten meist vergeben. Eine Chance bieten hier new gTLDs, unter denen es nicht nur viele freie Domains gibt, sondern die mittels der Domainendung auch direkt mit einem Produkt oder einer Region in Verbindung gebracht werden können.

Für koordinierte Marketing-Maßnahmen können Domains äußerst nützlich sein. Doch unter den inzwischen 333 Millionen registrierten Domains hervorzustechen, ist eine echte Herausforderung. Abhilfe dabei können intelligentes, vorausschauendes Domain-Marketing und domainzentrierte Werbung schaffen!

Die Kategorie-Killer-Domains

Die einfachste Möglichkeit eine leicht zu merkende Domain zu finden, die schnell in das URL-Feld eingetippt werden kann, bieten sogenannte “Kategorie-Killer-Domains”. Beispiele hierfür wären:

  • server.com
  • auto.de
  • babymarkt.de
  • schuhe.de 

Diese kurzen, prägnanten Domains vermitteln auf den ersten Blick, was der User auf der Seite finden wird. Angebotene Produkte sind direkt in der Domain verankert. Das hat zwei Vorteile: Zum einen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Domain direkt in den Browser eingegeben wird. Zum anderen kann es in Bezug auf Suchmaschinen – u. a. durch den "Perfect Match" von Domainname und Content – von Vorteil sein. Außerdem kann der Online-Auftritt vom User dank des Keywords schneller gefunden werden.

Keyword statt Markenname?

Der Markenname hebt natürlich einen Hersteller vom anderen ab und wird gern in Domains verwendet. Doch in Hinblick auf potenzielle Kunden und das Finden der Seite über Suchmaschinen bieten sich Keywords eher an, und zwar aus verschiedenen Gründen:

  1. Potenzielle Kunden sowie auch die, die zurückkommen sollen, können sich die Domain einfach merken.
  2. Die Domain hat einen hohen Wiedererkennungswert.
  3. Das Suchmaschinen-Ranking wird indirekt durch Keyword-Domains positiv beeinflusst.
  4. Wird der Begriff in einer Suchmaschine eingegeben, kommen potenzielle Kunden viel eher auf die Keyword-Domain, als auf eine Markennamen-Domain.
  5. Die Domain hat – im Regelfall – einen höheren Wiederverkaufswert. 

Und wenn die gewünschte Domain schon vergeben ist?

Wenn die Domain, die Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt auf den Punkt treffen würde, schon vergeben ist, haben Sie zwei weitere Möglichkeiten. Entweder greifen Sie auf neue generische Top-Level-Domains wie .SHOP oder .STORE zurück: Diese signalisieren potenziellen Kunden, dass es auf Ihrer Seite etwas zu kaufen gibt. Außerdem stehen hier die Chancen gut, dass beliebte Keywords noch nicht vergeben sind. Oder Sie verpacken den eigenen Markennamen im Domainnamen, den Sie dann kommunizieren und bewerben. 

Die zweite Möglichkeit können Sie beispielsweise in TV-Spots, kurzen Werbespots vor YouTube-Videos oder Zeitschriften umsetzen, so wie in den folgenden Beispielen.

Domain Marketing zum Zahnrad im System werden lassen

Wo und wie eine Domain vermarktet wird, muss natürlich jeder Inhaber nach Geschmack und Budget entscheiden. Die Anmeldungen auf Branchenseiten z. B. sind eine gute Option, gratis Neukunden auf sich aufmerksam zu machen. Domainzentrierte Werbeanzeigen über Google AdWords oder bei Facebook sind eine Möglichkeit, die Zielgruppe direkt anzusprechen und eine gewisse Reichweite zu erlangen. Diese Optionen sollten aber mit Bedacht genutzt werden: Welche Zielgruppe ist eigentlich relevant und wie viel bezahlte Werbung lohnt sich für den einzelnen Beitrag?
Es ist empfehlenswert, sich diese grundlegenden Fragen zu stellen, bevor Sie in eine Kampagne investieren.

Es gilt: Je kürzer der Domainname, desto geringer die Werbeausgaben

Der Textil-Discounter kik z. B. hat sich schon vor langer Zeit von kik-textilien.DE verabschiedet und setzt auf die viel kürzere Domain kik.DE. Begründet ist dies darin, dass die Kunden sich diese Domain einfach merken können und sie außerdem selbst in die Browserleiste eintippen können, ohne eine Suchmaschine zwischenschalten zu müssen. Darüber hinaus entspricht die neue Domain zu 100% dem Markennamen und enthält keine weiteren Wörter, die von der Marke ablenken könnten.

Mit Domains Geld verdienen

Sie können Ihre Domain als Zieladresse nutzen, sie parken und mit Werbung bespielen oder eine Weiterleitung zu Ihrem Online-Auftritt einrichten: Domains sind ein wichtiger Teil der Markenbildung, der vielseitig genutzt werden kann und den Sie vor allem nutzen sollten.
Denn selbst wenn Sie eine Domain nicht mit Content ausstatten wollen, können Sie durch das Domain-Parking bares Geld verdienen. Sie müssen also nicht gleich verkaufen, wenn Sie eine Domain gerade nicht benötigen. Das Domain-Parking macht wahrscheinlich nicht reich, erhöht aber die Chancen auf einen besseren Verkauf. Durch den Traffic auf der ungenutzten Webseite werden durch Werbeanzeigen zusätzliche Einnahmen generiert und potenzielle Käufer sehen, dass die Seite zum Verkauf steht. Geparkte, mit Werbung bespielte Domains, verkaufen sich laut der Domainhandelsplattform Sedo doppelt so schnell wie Offline-Domains.

Fazit: Die Domain ist Teil des Marketing-Mix!

Das Potenzial einer Domain – geparkt oder für Werbemaßnahmen in Form von direkter Werbung oder als Verlinkung zu einem anderen Online-Auftritt – sollten Sie auf alle Fälle nutzen. Klar ist aber: Je kürzer und einprägsamer die Domain ist, desto mehr potenzielle Kunden werden darauf stoßen. Also lieber gleich mehr in eine passende Domain investieren, als später durch kostspielige und aufwendige Werbemaßnahmen zu versuchen, dem Verbraucher eine ungeeignete Domain einzuimpfen.


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