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new gTLDs in Brasilien: Taktgeber für Südamerika

Das größte Land in Südamerika gilt zwar noch als Aufbaumarkt im Online-Geschäft, aber vor allem im Bereich Domains ergeben sich hier viele Möglichkeiten. Das liegt vor allem daran, dass die Brasilianer "ihrer" ccTLD bisher sehr treu sind.


Die Internet-Branche blickt nach Brasilien: Anfang September war das größte Land in Südamerika Gastgeber der "World Hosting Days" (WHD). Mit mehr als 250 Teilnehmern ist Konferenz nach Angaben des Veranstalters im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gewachsen. Das wichtigste Gesprächsthema des Events waren – natürlich – die new gTLDs. Generell gilt Brasilien im Online-Geschäft noch als Aufbaumarkt. Die digitale Infrastruktur im Land wird aber immer weiter ausgebaut. Vor allem in den Großstädten ist das Netz inzwischen weit verbreitet. Obwohl das Wachstum zuletzt schwächelte, wird Brasilien noch immer als Wirtschaftsmotor für Südamerika gehandelt. Eine kauffreudige Mittelschicht hat die Konjunktur des Landes in den vergangenen Jahren kräftig angeheizt. Dazu profitierte Brasilien von starken Exporten und einer verhältnismäßig stabilen Politik. Von den sportlichen Großevents wie der Fußball-Weltmeisterschaft  im kommenden Jahr und den olympischen Spielen 2016 verspricht sich Brasilien jetzt neue Impulse. Das gilt auch für das Thema Domains. Anders als in anderen Teilen der Welt ist .com in Brasilien keine überlegene Supermacht, sondern die Brasilianer halten "ihrer" Top-Level-Domain .com.br die Treue. Gerade damit wird Brasilien ein interessanter Markt für die neuen Domain-Endungen werden: Regionen bezogene oder speziell zugeschnittenen Domains haben hier besonders Potenzial, sich bei einem breiten Publikum durchzusetzen. Ein wichtiger Faktor für den brasilianischen Markt ist die Sprache: Brasilien ist das einzige Land in Südamerika, in dem Portugiesisch gesprochen wird. Zwar gilt die Sprachbarriere zu den spanischsprechenden Nachbarländern als nicht besonders hoch – und auf beiden Seiten verstehen viele auch beide Sprachen – trotzdem ist zum Beispiel eine portugiesisch-sprachige Software im Zweifel natürlich diejenige, die sich durchsetzen wird. Eine treibende Kraft in der brasilianischen Internetnutzung werden – wie fast überall – mobile Endgeräte werden. Obwohl in Brasilien noch immer eine lebhafte Internetcafé-Kultur gepflegt wird, haben auch hier die Smartphones und Tablet-PCs inzwischen eine breite Masse erreicht. Für die Vermarktung von Apps oder speziellen mobilen Inhalten wird es also auch in Brasilien künftig wachsende Möglichkeiten geben – und mit den new gTLDs dazu auch passende Domains.

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