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Positive Reaktionen auf Karenzzeit der DENIC

Seit dem 3. Dezember 2013 räumt die Registrierungsstelle den Inhabern von .de-Domains eine 30-tägige Frist ein, um gelöschte Adressen wiederherzustellen. Das Verfahren wird von den Nutzern gut angenommen. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, sich vor dem Verlust einer Domain zu schützen.


Inhaber von .de-Adressen genießen seit dem 3. Dezember 2013 zusätzlichen Schutz vor dem ungewollten Verlust ihrer Domains. Die „Redemption Grace Period“ (RGP) räumt dem Domaininhaber nach der Löschung seiner Adresse gewissermaßen eine 30-tägige Bedenkzeit ein, während der die Löschung zurückgezogen werden kann. Gut zwei Monate nachdem die zentrale Registrierungsstelle für .de-Domains, die DENIC eG, die RGP eingeführt hat, wird das Verfahren sehr positiv angenommen. Mit der "Redemption Grace Period" wird eine Domain nicht mehr unwiederbringlich gelöscht, sondern kann zunächst nur im Auftrag des vorherigen Domain-Inhabers neu registriert werden. Über die Restore-Funktion kann der Domaininhaber die Adresse durch seinen Provider wiederherstellen lassen. Erst wenn die 30 Tage der RGP abgelaufen sind, ohne dass der frühere Domaininhaber reagiert hat, wird die Domain freigegeben und steht wieder jedem zur Registrierung offen. Ob sich eine Domain in der Karenz befindet, wird über eine Statusmeldung im DENIC-Informationsdienst bekannt gegeben. Das RGP-Verfahren wird schon bei anderen TLDs erfolgreich verwendet – darunter weit verbreitete Endungen wie .com, .info, .net, .biz oder .org. Trotz dieses zusätzlichen Schutzmechanismus bleibt der Verlust einer Domain für ihren Inhaber aber ein gewisses Risiko. Die Wiederbeschaffung ist mit einem gewissen Aufwand und möglicherweise zusätzlichen Kosten verbunden. Wenn die Domain für kundenrelevante Inhalte verwendet wird, kann jede Minute, die sie nicht erreichbar ist potenzielle Verluste bedeuten. Domain-Inhaber haben aber verschiedene Möglichkeiten, sich schon im Vorfeld vor dem Verlust ihrer Adressen zu schützen. Professionelle Domain-Management-Lösungen bieten zusätzliche Features an, die Domains vor Zugriffen durch Dritte schützen. Dazu gehören Inhaberwechseln, Transfers oder eben auch Löschungen. Für jeden Auftrag sind mehrere personalisierte Verifizierungsschritte nötig.  Nur wenn der Inhaber die Eingaben mit entsprechenden TANs bestätigt, werden die Prozesse bearbeitet – so sind die Domains sicher.

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