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Searchmetrics SEO World Rankings 2019: Nicht nur .com-Domains sind erfolgreich

In den aktuellen Searchmetrics SEO World Rankings wurden erneut die sichtbarsten Domains des vergangenen Jahres gekürt. Eines fällt bei der Analyse der nationalen Top 10 besonders auf.


Bereits zum dritten Mal hat die Search- und Content-Marketing-Plattform Searchmetrics im Februar ihre SEO World Rankings veröffentlicht. Auch für die neueste Ausgabe untersuchten die SEO-Experten wieder, welche Domains im letzten Jahr – auf globaler wie auch auf nationaler Ebene – die höchste SEO Visibility, das heißt die beste Sichtbarkeit auf Google, verzeichnen konnten.

Dass Wikipedia (“wikipedia.org”), YouTube (“YouTube.com”) und Facebook (“facebook.com”) dabei zum dritten Mal in Folge als globale Gesamtsieger hervorgingen, wird wahrscheinlich niemanden mehr zum Staunen bringen. Und auch die Top 10 der zehn untersuchten Ländern warten nicht gerade mit großen Überraschungen auf. Deutlich interessanter ist da der Blick auf die genutzten Domain-Endungen in den einzelnen nationalen Rankings. Denn das beweist nicht nur, warum .com bis heute als beliebteste Domain-Endung der Welt gilt, sondern unterstreicht gleichzeitig den SEO-Effekt der länderspezifischen Top-Level-Domains (ccTLDs). In neun der insgesamt zehn Länder-Rankings finden sich mindestens drei ccTLDs, in vier Fällen sogar fünf oder sechs. Lediglich in der Bestenliste der USA taucht keine einzige nationale Domain-Endung auf. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass US-Amerikaner bei der Registrierung von Domains gefühlt lieber auf die .com- als auf die .us-Endung zurückgreifen.

Der Vollständigkeit halber: Mit der Online-Enzyklopädie Wikipedia befindet sich in sämtlichen Länder-Rankings auch eine .org-Domain – sieben Mal sogar auf Platz 1. Dieser Umstand rührt wohl besonders daher, dass sich Wikipedia weltweit als Anlaufstelle Nummer eins für Recherchearbeiten einen Namen gemacht hat.

Deep Dive in die SEO World Rankings 2019

Warum schauen wir uns einige nationale Rankings nicht einmal etwas genauer an?

Deutschland (6/10 .de-Domains)

Deutschland ist eines von zwei Ländern, das mehr ccTLDs als gTLDs im betreffenden Ranking aufweist. Insgesamt verfügen sechs Domains über eine .de-Endung: “amazon.de”, “chip.de”, “ebay-kleinanzeigen.de”, “focus.de”, “spiegel.de” und “computerbild.de”. Die erstgenannte Domain, “amazon.de”, nimmt dabei sogar den dritten Platz ein.

Quelle:Searchmetrics

Italien (6/10 .it-Domains)

Auch in Italien scheint sich die Nutzung der länderspezifischen Domain-Endung – in diesem Fall .it – auszuzahlen. Identisch zu Deutschland nutzen sechs der zehn sichtbarsten Domains die eigene Länder-Extension. Erfolgreichste ccTLD-Domain in puncto SEO Visibility ist auch im italienischen Ranking Amazon (“amazon.it”), hier allerdings mit Platz 4.

Quelle:Searchmetrics

Österreich (4/10 .at-Domains, 2/10 .de-Domains)

Ein interessantes Bild zeichnet sich beim österreichischen Ranking ab. Zwar sind auch dort ccTLDs mit sechs Domains in der Überzahl, die österreichische Domain-Endung .at ist dabei aber nicht die einzige ccTLD in der Bestenliste. Mit “amazon.de” und “chip.de” haben es auch zwei .de-Domains in Österreichs Top 10 geschafft.

Quelle:Searchmetrics

Der ccTLD-Effekt

Die Erfolge, die die ccTLD-Domains in den Searchmetrics SEO World Rankings 2019 verzeichnen, kommen selbstverständlich nicht von ungefähr. In SEO-Kreisen ist längst bekannt: Wer in den Suchergebnissen eines bestimmten Landes ranken will, ist gut damit bedient, seine Domain unterhalb der betreffenden Länder-Extension zu registrieren. Grund hierfür ist, dass Google im Falle einer ccTLD-Domain davon ausgeht, dass sich die Inhalte der Webseite speziell an das jeweilige Land richten und jene Domains bevorzugt an Nutzer mit entsprechender IP-Adresse ausspielt. Sollte dein Zielmarkt also zum Beispiel Deutschland sein, ist aus SEO-Gesichtspunkten vor allem eine .de-Endung hilfreich, französischen Traffic generierst du stattdessen mit einer .fr-Domain, spanischen mit .es usw.

Amazon und die Verwendung mehrerer ccTLDs

Vielleicht hast du es schon selbst bemerkt: In den meisten Ländern, in denen Amazon unter den Top 10 mitmischt, macht der weltweit führende Online-Versandhändler von der jeweiligen ccTLD Gebrauch – mit Ausnahme der USA, wo – wie bereits weiter oben verdeutlicht – .com einen deutlich besseren Ruf zu genießen scheint. In Österreichs Ranking hat zwar die deutsche Variante (“amazon.de”) die Nase vorn, mit “amazon.at” exisitiert aber theoretisch auch ein österreichisches Pendant.

Dieser Strategie geht Amazon natürlich nicht grundlos nach. Durch die Verwendung der jeweiligen ccTLDs erhöht das Unternehmen seine Chancen, in den einzelnen Ländern bessere Ranking-Ergebnisse zu verbuchen – wie man nicht nur an den aktuellen SEO World Rankings sehen kann, mit vollem Erfolg.

Die Searchmetrics SEO World Rankings 2019 konnten erneut belegen, dass es für Domain-Registranten, die SEO-technisch punkten wollen, auch Alternativen abseits der allseits beliebten, generischen .com-Endung gibt. Wer sich auf einzelne Zielmärkte konzentrieren will bzw. für jeden Zielmarkt eine individuelle Domain benutzen möchte, ist mit ccTLDs bestens bedient.

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