Snapshot #10 I Von der FBA-Plattform zum eigenen Shop: Leanback Industries

Stück für Stück das Unternehmen bootstrappen oder lieber auf einen schnelleres Wachstum durch Plattformdienste wie Amazon FBA setzen? Wir haben Tobias und Michael vom Startup Leanback Industries über ihren Weg von den Anfängen auf der Handelsplattform bis hin zum eigenen Shop befragt.


Um im Haifischbecken des Internets mit seinem Produkt gesehen und gekauft zu werden, braucht es nicht nur geschickte Online Marketing Maßnahmen, eine stabile Infrastruktur sowie eine eingängige Domain – sondern vor allem auch Traffic. Daher setzen viele Unternehmen auf den Amazon-FBA-Service. Hierbei können Händler über die Amazon-Plattform ihre Produkte anbieten und profitieren von den hohen Besucherzahlen des Marktführers. Zwar ist der Dienst in der Startphase bequem und einfach, bietet jedoch auch allerlei Gefahren. Deshalb ist es sinnvoll, sich möglichst breit aufzustellen und den eigenen Online-Auftritt nicht zu vernachlässigen.

Leanback Industries: Regensburger Produkte individuell gestaltet

Die Gründer von Leanback Industries, Tobias Luksch und Michael Schiekofer, sind langjährige Freunde, die gemeinsam den Traum vom eigenen Unternehmen wahr gemacht haben. Obwohl beide aktuell hauptberuflich noch anderweitig tätig sind, konnten sich Tobias und Michael schon ein kleines Unternehmen und einen tollen Online-Auftritt aufbauen. Das handwerkliche Geschick von Tobias als Maschinenbautechniker und das kaufmännische Wissen von Michael ergänzen sich und machen Leanback Industries zu einem einzigartigen Shop rund um selbst hergestellte Kaffeefilter und Möbelstücke. Die beiden fertigen ihre Produkte individuell an und lassen ihren Kunden gestalterischen Spielraum.

Quelle: Leanback Industries

Vitamin B für Startups: Die Bavarian Startup Connection

Über ihr eigenes Startup und die Connections, die daraus entstanden sind, hat sich die Bavarian Startup Connection ergeben. Das, was Startups häufig neben dem Kapital fehlt, sind die richtigen Kontakte. Die Bavarian Startup Connection bringt diejenigen zusammen, die sich für erfolgreiche neue Geschäftsideen finden müssen: Investoren, Kreative und Kleinunternehmer. Da keiner die Herausforderungen eines Startups besser kennt als ein Startup selbst, besteht in der Bavarian Startup Connection die Möglichkeit zum Austausch. Hier werden gemeinsam Probleme gelöst und neue Ideen umgesetzt.
Einen noch viel schnelleren, aber nicht ganz ungefährlichen Weg, um eine Idee auf den Markt zu bringen, bietet Amazon FBA.

Amazon FBA: Vor- und Nachteile

Amazon FBA – also Fulfillment by Amazon – wird in Wikipedia wie folgt definiert: “Fulfilment ist die Gesamtheit aller Aktivitäten, die nach dem Abschluss eines Vertrags der Belieferung des Kunden und der Erfüllung der sonstigen Vertragspflichten dienen.”
Vereinfacht gesagt kann man sich bei Amazon als Verkäufer anmelden und so seine Produkte mühelos auf dem größten Marktplatz der Welt platzieren. Klingt natürlich super: Die Reichweite steigt von Null in ungeahnte Ausmaße, und das ohne teure Werbemaßnahmen. Aber Amazon macht das natürlich nicht umsonst und der Verkäufer muss einen bestimmten Prozentsatz seines Gewinns abtreten. Wenn Amazon diesen Prozentsatz von einem auf den anderen Tag erhöht, kann der eigene Verdienst natürlich rapide sinken.

Ein weiterer Nachteil, den die Regensburger Gründer am eigenen Produkt erfahren mussten: Sobald das Produkt bei Amazon verfügbar ist, lassen Nachahmer nicht lang auf sich warten. Und die verkaufen dann das nachgemachte Produkt zu einem viel günstigeren Preis, wenn auch in schlechterer oder nicht geprüfter Qualität. Michaels Meinung zu Amazon FBA: man sollte immer versuchen, “den eigenen Online-Shop nebenher aufzubauen”.
Man sei abhängig von Amazon, untermauert Tobias die These und verdeutlicht, dass Amazon von einem auf den anderen Tag mehr für den Service verlangen könne. Es könne also passieren, dass eine Geschäftsidee, die bislang rentabel war, auf einmal sogar Geld kostet, statt es einzubringen.

Michael und Tobias sind der Meinung, dass man sich nicht allein auf Services wie Amazon FBA verlassen sollte und die eigene Webseite immer im Blick behalten müsse. Nur wenn diese mitwächst und man sich einen eigenen Kundenstamm aufbaut, kann man gesund wachsen und aus dem Startup ein Unternehmen machen. Deshalb empfiehlt es sich, einen eigenen Web-Auftritt aufzubauen und zu diesem die passende Domain zu sichern. 

Quelle: Leanback Industries

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