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URL-Shortener: Warum Unternehmen nicht darauf verzichten sollten

Endlos lange Buchstaben- und Zahlenkombinationen in Tracking-URLs erschweren Onlinemarketern das Sharing von Links auf Twitter, Facebook & Co. Auch für User ist die Direkteingabe solcher URLs schier unmöglich, da sich niemand die Parameter merken kann und will. Die Lösung: Der Einsatz von URL-Shortenern – sie erleichtern das Leben. Lesen Sie hier nach, was genau sie bewirken und wie Sie eigene, auf Ihre Brand und Domain zugeschnittene Short-Links erstellen können.


Warum sollte man einen Link kürzen, wenn er ohnehin nur weiterverlinkt und der Nutzer ihn eigentlich gar nicht eingeben muss? Nicht nur hierfür oder um einen Tweet kurz zu halten, sind verkürzte Links sinnvoll und unbedingt anzuraten. Auch als Marketing- und Tracking-Tool sind sie inzwischen sehr beliebt. Die Kürzungsdienste, wie z. B. Bit.ly oder Yourls, bieten in Verbindung mit einer eigenen Domain auch ein Trackingsystem an. In einer Tabelle werden die gekürzten URLs der vergangenen 30 Tage mit der Gesamtzahl der Klicks dargestellt.

URLs kürzen: So funktioniert’s

Die gekürzten Links, häufig auch Tiny-URLs genannt, erstellt man am schnellsten über spezielle Webseiten. Der wohl bekannteste URL-Shortener ist Bit.ly. Bei diesem Anbieter sind jedoch die Statistiken zu gekürzten Links öffentlich einsehbar. Gibt man auf Bit.ly die gekürtze URL ein und hängt ein “+” an, kann man ohne Registrierung die Klickzahlen einsehen.
Eine gute alternative ist Yourls (Your Own URL Shortener), eine freie Open-Source Software, über die auch die eigene Domain- bzw. Brand-Links gekürzt werden können.



Quelle: Yourls.org

Auf der geöffneten Seite kann man einfach die zu kürzende URL am oberen Bildschirmrand eingeben, anschließend auf "Shorten The URL" klicken und sich automatisch eine persönliche Kurz-URL erstellen lassen. Mit Domain-Endung und Punkt ist die URL nach dem Kürzen nicht länger als 15 Zeichen und kann nach dem Kürzen beliebig oft weitergegeben werden.


Quelle: Yourls.org

Was sagt Google zu gekürzten URLs?

Wie der ehemalige Google Mitarbeiter und SEO-Experte Matt Cutts verraten hat, hat eine gekürzte URL keinen Einfluss auf den Pagerank und kann als SEO-Backlink eingesetzt werden, da die Linkpower durch die Weiterleitung automatisch auf die Zielseite vererbt wird.

Ein Nachteil von Tiny-URLs ist, dass bei einer gekürzten URL dem User nicht auf den ersten Blick sichtbar wird, wohin sie führt. Deshalb werden die gekürzten URLs auch häufig von Betrügern genutzt.

Auch in Bezug auf Nachhaltigkeit haben die Tiny-URLs ein Problem: Manche funktionieren bereits nach ein oder zwei Jahren nicht mehr. Daher sollte man sie aus SEO-Perspektive immer auch im Auge behalten.

In sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook werden die Short-Links automatisch angewandt. Wird der Standard-Link in einen Tweet oder Post eingefügt, wird auch die URL gekürzt. Dennoch ist es in Bezug auf das Vertrauen der User und die Sicherheit sinnvoll, einen eigenen URL-Shortener zu verwenden.

Lohnt sich ein unternehmenseigener URL-Shortener?

Gerade für große Unternehmen, Brands und Onlineshops ist es ratsam, einen eigenen URL-Shortener zu verwenden. Vertrauen und Sicherheit sind nämlich in Bezug auf Links sehr wichtig: Wirkt ein Link auf den User nicht vertrauenserweckend, wird er ihn nicht anklicken. Bei der Verwendung externer URL-Shortener ist es außerdem möglich, dass die Statistiken öffentlich sind und einsehbar ist, wie oft ein Link geklickt wurde.

Ein eigener URL-Shortener sollte verwendet werden, wenn die Sichtbarkeit auf Social Media Plattformen für den Online-Auftritt von großer Bedeutung ist und man innerhalb der Plattformen häufig auf das eigene Angebot hinweist. Auf diese Weise kann man auch den Trust der eigenen Domain stärken. Wenn die Links beispielsweise häufig bei Twitter oder Facebook geteilt werden, erhöht sich die Stärke der eingehenden Links und kann so positive Einwirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung haben.

Es empfiehlt sich bei einem eigenen URL-Shortener jedoch, nur diejenigen Links zu kürzen, die auf die eigene Domain leiten. Denn sonst besteht das Risiko, dass der Shortener artfremde Links enthält, die nichts mit dem Thema des eigentlichen Onlineauftritts zu tun haben.

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