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Von PageRank bis Hummingbird: Die wichtigsten SEO-Begriffe

Am 9. und 10. Oktober treffen sich Experten aus aller Welt auf der Fachkonferenz OMCap in Berlin. InterNetX begleitet den Event mit einer SEO-Reihe. Im ersten Teil: Fünf Grundlagen für die Suchmaschinenoptimierung.


Das Wichtigste ist, gesehen zu werden. Egal, ob Firmenseite, Blog oder kommerzielles Angebot: Eine gute Position im Suchmaschinen-Ranking ist eine Voraussetzung, um in Netz erfolgreich zu sein. Betreiber von Webseiten können ihr Angebot so optimieren, dass es von Suchmaschinen wahrgenommen und in den Trefferlisten hoch gehandelt wird. Dafür gilt es aber, einige Regeln zu beachten – und einige wichtige Begriffe zu kennen.
1. Keywords:
Keywords sind die Suchbegriffe, nach denen eine Seite optimiert wird. Das Festlegen dieser Schlüsselwörter ist Teil der sogenannten OnPage-Optimierung – also der Optimierung der Inhalte und des Quell-Codes der Seite. Bei der Suche nach den richtigen Keywords muss der Seitenbetreiber natürlich aus der Perspektive der Nutzer denken: Wonach könnten potenzielle User suchen, um die Seite zu finden? Eines der gängigsten Hilfsmittel für die Keyword-Analyse ist wahrscheinlich der Adwords Keyword-Planer von Google. Die Software zeigt zum eingegebenen Begriff das Suchaufkommen an und liefert passende Alternativvorschläge. Durch den Punkt "Wettbewerb" kann außerdem grob abgeschätzt werden, wie begehrt das Wort ist. Seitenbetreiber sollten sich auch bewusst machen, dass das Keyword mit dem höchsten Suchaufkommen nicht automatisch das Beste ist – erst recht nicht, wenn schon Hunderte andere Bewerber um das Wort streiten. Stattdessen eignet sich vielleicht eine Kombination mehrerer Wörter, sogenannte "Long-Tail-Keywords", oder ein weniger allgemeiner Begriff.
2. Meta-Elemente
Ganz allgemein sind Meta-Elemente Daten, die – bei Webseiten – Informationen über den Inhalt eines Dokuments enthalten. Sie sind im Kopf des HTML-Dokuments hinterlegt und für den Nutzer unsichtbar. Lange Zeit galten Meta-Daten, vor allem das Meta-Tag "Keywords", als "Geheimwaffe", um im Ranking der Suchmaschinen ganz oben zu landen. Das hatte zur Folge, dass sie oft mit irreführenden Schlagwörtern versehen wurden. Inzwischen legen Suchmaschinen deswegen wieder mehr Wert auf den Inhalt einer Seite. Trotzdem sollten Seitenbetreiber vor allem den title- und description-Tags Aufmerksamkeit schenken. Sie sind ausschlaggebend für den Seitentitel und die Kurzbeschreibung, die bei den Google-Suchergebnissen angezeigt werden. Eine aussagekräftige, knackige Formulierung kann hier das Interesse des Nutzers wecken – und ihn dazu anregen, auf ein Ergebnis zu klicken.
3. PageRank und Backlinks
Links sind so etwas wie das "digitale Vermögen" einer Webseite. Tendenziell gilt: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, desto höher wird sie in den Suchergebnissen platziert. Dabei geht es allerdings nicht nur um die reine Quantität, sondern auch um die Qualität der Verweise. Die Linkpopularität, also der Wert einer Seite beziehungsweise eines Dokuments, wird bei Google durch den PageRank – benannt nach dem Konzerngründer Larry Page – ermittelt. Um das Ranking "schlechter" Seiten durch den Aufbau künstlicher Linksammlungen zu vermeiden, passen Suchmaschinen immer wieder ihre Bewertungskriterien an. Zuletzt hat Google den "Hummingbird"-Algorithmus eingeführt, der solche Maßnahmen abstrafen soll. Der PageRank spielt darin für die Einordnung der Linkpopularität noch immer eine Rolle, hat aber deutlich an Bedeutung verloren.
4. Content
Nichts wichtiger als gute Inhalte. "Content ist King" lautet die Erfolgsformel für gute Ergebnisse in den Suchmaschinen. Nur wer seinen Nutzern regelmäßig gleichbleibend hochwertige Inhalte bietet, setzt sich langfristig im Ranking durch. In der Regel ist Content gleichzusetzen mit Texten. Die Inhalte sollten vor allem zielgruppenorientiert sein und den Besuchern nützliche Informationen vermitteln. Einfach von anderen kopieren, funktioniert aber nicht. Abgesehen davon, dass so ein Vorgehen möglicherweise gegen geltende Urheberrechte verstößt, wird es auch von Suchmaschinen abgestraft. Registriert eine Suchmaschine, dass auf mehreren Seiten derselbe Inhalt (Duplicate Content) zu finden ist, wird die "schwächere" Seite aus den Ergebnissen herausgefiltert. Im schlimmsten Fall kann Duplicate Content sogar dazu führen, dass eine Seite negativ bewertet wird.
5. Die Suchalgorithmen
Relevanz ist das stärkste Argument einer Suchmaschine, um Nutzer für sich zu gewinnen. Nur wenn sie ihren Usern passende Suchergebnisse liefert, halten die ihr die Treue. Die Suchmaschinenbetreiber überarbeiten darum ständig ihre Suchalgorithmen. Einerseits stellen sie sich dadurch genauer auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer ein. Andererseits sperren sie durch die neuen Algorithmen aber auch Seiten aus, die ausschließlich darauf optimiert wurden, möglichst weit oben in den Suchergebnissen zu landen, ohne einen echten Mehrwert zu bieten. Das letzte Update des Google-Suchalgorithmus "Hummingbird" betrifft nach Unternehmensangaben bis zu 90 Prozent aller Suchanfragen. Der Algorithmus zielt darauf ab, "unsauberes" Linkbuilding aufzudecken und zu bestrafen. Hummingbird soll aber auch Bezüge besser erkennen. Damit entfernt sich Google in seinen Suchergebnissen von einfachen Schlüsselwort-Treffern. Hummingbird versucht, Sätze zu erkennen und Konzepte in langen Suchanfragen zu verstehen. Das ist vor allem für mobile Geräte wichtig, bei denen viele Nutzer ihre Anfragen inzwischen per Spracheingabe stellen. Treffen Sie uns auf der OMCap: Am 9. und 10. Oktober findet die wichtigste Fachkonferenz für Online-Marketing in Berlin statt. InterNetX ist an beiden Tagen vor Ort – vereinbaren Sie einen Termin: vertriebnoSpam@internetx.comOder besuchen Sie unseren Vortrag: Am 10. Oktober spricht Markus Galler, Director of Sales, im Marketing-Panel über "Domain Marketing".

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